Ich habe ja schon einmal darauf hingewiesen, dass der Firefox in Version 3 am Mac ein neues Outfit bekommen soll – und war ziemlich enttäuscht, dass in ersten Beta, die vor einiger Zeit erschienen ist, nichts davon zu sehen war. Beziehungsweise, ich habe nichts davon gehört – gesehen habe ich nichts, da der Beta-Fuchs ja bei mir gar nicht erst starten wollte.
Jetzt lese ich Macnews, dass da doch noch was passieren soll. Zwar noch nicht sofort, aber laut Macnews könnte man in den Release Candidates damit rechnen. Super! Bitte lasst dann auch noch dieses hässliche Alt-Return zu einem Apfel CMD-Return werden.
Noch ein Grund weniger für Windows ;)
ies4osx erleichtert die Arbeit für alle Webdesigner am Mac ein bisschen. Denn mit diesem Stück software bekommt man den Internet Explorer mit all seinen Bugs auf dem Mac zum laufen, und zwar sämtliche Versionen von 5.0 bis 7.0.
Dass diese unter X11 laufen und deswegen ein bisschen hässlich sind, und der 7er ein wenig langsam ist, ist ziemlich egal, denn ernsthaft benutzen will den IE ja eh keiner. Wenn es nach den meisten Webdesignern ginge, gäb’s den IE nicht mal.
Die Installation ist relativ einfach: Sobald man X11 und die auf der Seite verlinkte Darwine Version installiert hat, kann man im Installer von ies4osx ganz einfach per Mausklick die gewünschten Versionen des IEs aus dem Internet installieren.
Ist natürlich ein grober Fehler, am besten sollte man sofort die Verbindung zum Internet kappen. Dann kann einem auch der Bundestrojaner egal sein.

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber ich habe manchmal Probleme, auf meiner Festplatte richtige Ordnung zu schaffen. Da gibt es manchmal Dateien, die würden irgendwie in fünf Ordner gleichzeitig rein passen würden, aber man will ja nicht die selbe Datei fünf Mal haben. Und in jedem Ordner Aliase erstellen, wenn mal so eine Datei auftaucht ist Mühsam. Irgendwie passt mir dieses hierarchische Ordner-System manchmal einfach nicht.
Tagging wie in del.icio.us und Konsorten käme da gerade Recht. Und als ich letztens auf Punakea gestoßen bin, war ich doch sehr neugierig, und der erste kurze Test hat schon einen guten Eindruck gemacht:
Es gibt eine zentrale Übersicht über die Tags, damit man schnell danach sortieren kann, das Taggen an sich funktioniert per Drag’n‘Drop relativ gut und schnell und Spotlight kommt auch damit zurecht, denn die Tags werden ja in Spotlight-Kommentaren gespeichert.
Haken an der Sache: Irgendwie will das Teil nicht mit Dateien auf meiner externen Festplatte. Die Tags werden in Punakea zwar gelistet und in den Spotlight-Kommentaren sind sie auch drin, aber denk ihr, nur deshalb tauchen die Dateien an sich in Punakea dann auch wirklich auf?
Leider will ich ja genau auf der Externen die Tagfunktion haben, weil ja dort der Großteil meiner Dateien lagert. Dummerweise scheint auch im Supportforum keiner unterwegs zu sein. Schade.
Update:
Ok, habe gerade noch mal nachgeschaut, und tatsächlich hat jemand im Forum geantwortet. Wie kann ich auch nach über zwei Wochen noch ahnen, dass das noch jemand tut.
Mein Problem scheint wohl Spotlight-bedingt zu sein, denn es findet die Dateien trotz vorhandener Tags nicht. Und das sollte es eigentlich tun.
Ich bin immer wieder überrascht was TextMate so alles drauf hat. Auch wenn TextMate auf den ersten Blick aussieht, als würde man damit außer schreiben nichts können, ist das Gegenteil der Fall. Oder was würdet ihr von diesem Fenster halten:

So sieht TextMate default-mäßig wirklich aus, und großartig ändern tut sich da auch nichts. Das einzige was ich verstellt habe, ist das Farbschema (Ich liebe schwarzen Hintergrund ;) )
Allerdings verbirgt sich hier einiges unter der Haube. TextMate wird zum Großteil mit Tastaturkürzeln gesteuert, was bei einem Editor, wo man die Hände eh an der Tastatur hat, sehr viel Sinn macht. Zusätzlich braucht man sehr oft sogenannte “Tabtrigger”. Diese funktionieren wie folgt: Gibt man ein bestimmtes Wort ein, und drückt dann Tab, so wird eine Funktion aufgerufen. Ein Beispiel: Ich brauche einen HTML-Doctype, aber erstens ist der viel zu lang zum tippen und zweitens viel zu kompliziert um ihn auswendig zu können. Also gebe ich “doctype” ein drücke Tab – fertig!
Und was ich erst kürzlich entdeckt habe, man kann sogar damit Bloggen! Diesen Text hier schreibe ich nicht in meinem Adminbereich. Ich habe ja TextMate.
Veröffentlicht wurde der Internet Explorer 7 bereits vor ein Paar Wochen. Intressant wird’s allerdings erst jetzt, denn nun wird er auch über die Auto-Update Funktion von Windows verbreitet. Hoffen wir mal, dass viele Leute das angeschaltet haben, und den IE7 nicht verbieten (geht ja mit gewissen Tools). Denn die Offenbarung ist der IE7 zwar nicht, aber doch einiges besser als Version 6.
edit:
Achja, ganz vergessen:
Soweit ich das beurteilen kann, zeigt der IE7 zumindest diese Seite hier ordentlich an. Ist doch schon mal was. Wenn er jetzt noch schnell so viele 6er-IEs wie möglich ersetzt, dann kann man bald mit weniger Gewissensbissen PNG’s mit Alpha-Transparenz einsetzen (so wie ich das zum Beispiel gemacht habe), und noch einiges mehr!
Monolingual verspricht, einige hundert Megabytes Platz auf der Platte zu schaffen, indem es nicht benötigte Sprachen aus den ganzen Programmen, die sich so ansammeln, entfernt. Klingt logisch, schließlich braucht man für gewöhnlich nur ein, zwei, vielleicht drei Sprachen. Für mich zum Beispiel ist mehr als deutsch und englisch unnötig, den ganzen Rest verstehe ich schlicht und ergreifend nicht. Nebenbei kann man noch dazu die PPC-Teile aus Universal Binaries entfernen lassen, was nochmal ordentlich Platz machen soll.
“Komm, probier’s mal aus, schaden kann’s nicht“, hab ich mir gedacht. Kann’ es doch. Zwar hat das Teil wirklich über 500MB von der Platte geputzt, nur scheint sich Rosetta in genau diesen 500MB zu befinden. Und was mache ich jetzt, wenn ich PPC-Programme ausführen will? Genau, blöd aus der Wäsche gucken.
Und nein, es war nicht klar, dass das passiert, im FAQ auf der Seite steht folgendes:
You can use Monolingual to remove non-Intel architectures for your installed applications (even if some of the applications are PowerPC-only; Monolingual is smart enough not to remove PPC forks if those are the only ones in the universal binary).
Fazit: Monolingual = Böse
Firefox 2.0 ist jetzt endlich offiziell raus! Die Nachricht, dass er schon auf den FTP-Servern liegt, geistert ja schon länger im Netz rum, aber jetzt ist er ganz offiziell von Mozilla angekündigt.
Passend dazu findet man auch die Release Notes. Gehen wir das ganze mal durch.
Alles in allem lohnt es sich doch, zu updaten. Zwar sind keine Über-Features dabei, aber einiges kommt doch nicht ungelegen. Nur hoffe ich, dass in den nächsten Versionen von Firefox nicht mehr viel mehr an Features direkt in den Browser integriert wird. Gerade, dass man die Wahl hat, was man braucht, und was nicht, macht doch den Firefox aus.
Eine Möglichkeit, die ich schon ein Paar Mal gehört habe, und die mir auch sehr recht wäre, ist dass man beim Runterladen vom Firefox eher so eine Art Baukasten bekommt. Also Quasi den Grund-Browser plus einige Extensions, die wichtig sind. Kandidat hierfür wäre zum Beispiel die Rechtschreibprüfung. Dann darf man auswählen, was man alles haben will, und kann sich dann bei Bedarf wirklich einen nackten Browser basteln.
Was ich nämlich wichtiger finde, als allerlei Features einzubauen, sind Verbesserungen unter der Haube. Worauf ich mich sehr freue, ist der Firefox 3.0, der ja dann hoffentlich in Cocoa geschrieben sein wird, was wichtig für Mac-user ist. Gecko darf auch ruhig weiterentwickelt werden, noch besteht der Firefox den Acid 2 Test nicht. Und ein bisschen Tuning geht doch immer ;)
Ich will jetzt aber nicht gierig sein, und nehme was jetzt da ist gerne an.