Monolingual verspricht, einige hundert Megabytes Platz auf der Platte zu schaffen, indem es nicht benötigte Sprachen aus den ganzen Programmen, die sich so ansammeln, entfernt. Klingt logisch, schließlich braucht man für gewöhnlich nur ein, zwei, vielleicht drei Sprachen. Für mich zum Beispiel ist mehr als deutsch und englisch unnötig, den ganzen Rest verstehe ich schlicht und ergreifend nicht. Nebenbei kann man noch dazu die PPC-Teile aus Universal Binaries entfernen lassen, was nochmal ordentlich Platz machen soll.
“Komm, probier’s mal aus, schaden kann’s nicht“, hab ich mir gedacht. Kann’ es doch. Zwar hat das Teil wirklich über 500MB von der Platte geputzt, nur scheint sich Rosetta in genau diesen 500MB zu befinden. Und was mache ich jetzt, wenn ich PPC-Programme ausführen will? Genau, blöd aus der Wäsche gucken.
Und nein, es war nicht klar, dass das passiert, im FAQ auf der Seite steht folgendes:
You can use Monolingual to remove non-Intel architectures for your installed applications (even if some of the applications are PowerPC-only; Monolingual is smart enough not to remove PPC forks if those are the only ones in the universal binary).
Fazit: Monolingual = Böse