Ich habe ja schon einmal darauf hingewiesen, dass der Firefox in Version 3 am Mac ein neues Outfit bekommen soll – und war ziemlich enttäuscht, dass in ersten Beta, die vor einiger Zeit erschienen ist, nichts davon zu sehen war. Beziehungsweise, ich habe nichts davon gehört – gesehen habe ich nichts, da der Beta-Fuchs ja bei mir gar nicht erst starten wollte.
Jetzt lese ich Macnews, dass da doch noch was passieren soll. Zwar noch nicht sofort, aber laut Macnews könnte man in den Release Candidates damit rechnen. Super! Bitte lasst dann auch noch dieses hässliche Alt-Return zu einem Apfel CMD-Return werden.
Wer hat sie gesehen? Die Keynote von Steve Jobs an Apples WWDC 2007?
Ich war ein wenig enttäuscht. Leopard wird zwar gut werden, und es hat Features, die geil sind. Stacks, Spaces, Quick Look und den neuen Finder stell ich mir wirklich praktisch vor. Time Machine natürlich auch, wenn man eine große Festplatte übrig hat.
Auch unter der Haube: Core Animation wird für den ein oder anderen Augenschmaus sorgen, dass ein und die selbe Version von Leopard komplett mit 64 und 32 bit gleichzeitig läuft, ist glaube ich auch neu (nichts mit separaten Versionen wie z.B bei XP).
Allerdings war für mich kein Aha-Effekt da, wie bei der iPhone-Vorstellung. Wie gesagt diese Features sind sicher praktisch und machen auch was her, aber eben nicht so dass typische “WOW”.
Safari für Windows finde ich relativ überflüssig, da das einzige Argument für Safari die gute Systemintegration ist, und diese in Windows schlichtweg nicht da ist. Noch dazu hört man nicht gerade, dass die Windows-Beta stabil ist. Ist wohl iPhone-begründet.
Auch dass man für das iPhone keine wirklichen Programme schreiben kann, ist schwach.
Ein letzter Punk noch: Neue iMacs wären fällig. Aktuell ist das MBP in der kleinsten Version schneller und billiger als der 24” iMac.
Ich weiß, ich weiß, blöder Reim.
Eigentlich ist er schon seit Montag da, aber man hat ja erstmal noch eine Menge nachzuholen in 12 Tagen Internet-Abstinenz ;)
Die Reparatur lief Problemlos ab. Als ich beim Support angerufen habe, hat man mich zum nächsten Apple-Service-Punkt, dem InGENOData in Basel geschickt. Dort habe ich mein Macbook Pro hingebracht, und nach 8 Werktagen konnte ich’s wieder abholen. Alles läuft wieder 1A. Super Support!
Positive Nebeneffekte gab’s drei:
Schlussendlich bin ich aber doch froh, dass ich mein geliebtes Book wieder habe. Und weil ich mich so freue, gibt’s in der Gallerie und bei meinem deviantART-Account einen neuen Desktop von mir zu sehen.
Eine Sache noch:
Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, ich habe die Seite etwas überarbeitet. Das Kommentarformular sollte jetzt schöner sein und am richtigen Platz erscheinen, und ich habe endlich die Blätterfunktion eingebaut. Schön peinlich, dass ich das vergessen hatte.
Auch wenn es wahrscheinlich eine ungewöhnliche Art ist, Silvester zu feiern, haben wir, schön geek-like, eine LAN-Party gemacht. Wie sich das gehört, hatten wir ‘ne Menge Spaß, nur leider ging in den 3 Tagen irgendwie mein Zeitgefühl flöten. Schon komisch, wenn man aufsteht und es gleich dunkel wird.
Leider hat sich dabei ein Lüfter von meinem Macbook Pro mit einem mehr als komischen Quietschen verabschiedet. smcFanControl meldet seit dem, dass dieser Lüfter nicht mehr dreht, und auch der Hardwaretest spuckt mir leider einen Fehler aus.
So wie’s aussieht, werde ich das Book in Reparatur geben müssen, und bin dann wohl oder übel Rechner-los. Aber mit Glück hilft’s wenigstens was bei den Arbeiten, die gleich nach den Ferien anstehen.
Ich bin immer wieder überrascht was TextMate so alles drauf hat. Auch wenn TextMate auf den ersten Blick aussieht, als würde man damit außer schreiben nichts können, ist das Gegenteil der Fall. Oder was würdet ihr von diesem Fenster halten:

So sieht TextMate default-mäßig wirklich aus, und großartig ändern tut sich da auch nichts. Das einzige was ich verstellt habe, ist das Farbschema (Ich liebe schwarzen Hintergrund ;) )
Allerdings verbirgt sich hier einiges unter der Haube. TextMate wird zum Großteil mit Tastaturkürzeln gesteuert, was bei einem Editor, wo man die Hände eh an der Tastatur hat, sehr viel Sinn macht. Zusätzlich braucht man sehr oft sogenannte “Tabtrigger”. Diese funktionieren wie folgt: Gibt man ein bestimmtes Wort ein, und drückt dann Tab, so wird eine Funktion aufgerufen. Ein Beispiel: Ich brauche einen HTML-Doctype, aber erstens ist der viel zu lang zum tippen und zweitens viel zu kompliziert um ihn auswendig zu können. Also gebe ich “doctype” ein drücke Tab – fertig!
Und was ich erst kürzlich entdeckt habe, man kann sogar damit Bloggen! Diesen Text hier schreibe ich nicht in meinem Adminbereich. Ich habe ja TextMate.
Monolingual verspricht, einige hundert Megabytes Platz auf der Platte zu schaffen, indem es nicht benötigte Sprachen aus den ganzen Programmen, die sich so ansammeln, entfernt. Klingt logisch, schließlich braucht man für gewöhnlich nur ein, zwei, vielleicht drei Sprachen. Für mich zum Beispiel ist mehr als deutsch und englisch unnötig, den ganzen Rest verstehe ich schlicht und ergreifend nicht. Nebenbei kann man noch dazu die PPC-Teile aus Universal Binaries entfernen lassen, was nochmal ordentlich Platz machen soll.
“Komm, probier’s mal aus, schaden kann’s nicht“, hab ich mir gedacht. Kann’ es doch. Zwar hat das Teil wirklich über 500MB von der Platte geputzt, nur scheint sich Rosetta in genau diesen 500MB zu befinden. Und was mache ich jetzt, wenn ich PPC-Programme ausführen will? Genau, blöd aus der Wäsche gucken.
Und nein, es war nicht klar, dass das passiert, im FAQ auf der Seite steht folgendes:
You can use Monolingual to remove non-Intel architectures for your installed applications (even if some of the applications are PowerPC-only; Monolingual is smart enough not to remove PPC forks if those are the only ones in the universal binary).
Fazit: Monolingual = Böse
Das Macbook Pro hat heute ein Upgrade bekommen. Wie gewohnt gibt’s nur schneller zum gleichen Preis, nicht langsamer für weniger.
Wenn ich jetzt mal meines mit dem neuen kleinen Modell vergleiche, so hat das neue doppelt so viel RAM, 40GB mehr Platz auf der Platte und einen neueren und schnelleren Prozessor. Dazu kommt noch FireWire 800 statt 400 (was ich aber bisher sowieso nie benutzt habe) und ein besserer Brenner.
Klar könnte ich mich jetzt drüber ärgern, schließlich gibt’s mehr “value for money” aber sei’s drum. Wenn man so denkt, darf man sich eh nie einen Rechner kaufen. Außerdem habe ich meins jetzt schon solze 4 Monate und bin immer noch happy. Gläser sind immer halb voll ;)
Mein neues Notebook, das mir der nette Herr von UPS vor etwas mehr als fünf Wochen gebracht hat, ist doch tatsächlich kein “normaler” PC, sondern ein Mac. Das hat hier inzwischen wohl jeder mitbekommen, aber ich erzähl das gerne rum. Es ist ein Mac! Und jetzt will ich euch mal erzählen, was ich so an Erfahrungen gemacht habe. Aber schön langsam, alles in der richtigen Reihenfolge.
Man hört ja öfters von Macusern, die eine “Auspackzeremonie” feiern, wenn sie einen neuen Mac bekommen, und das Auspacken auf Bildern oder sogar Videos festhalten. Aber keine Angst, so verrückt bin ich nicht, das halte ich für etwas fanatisch. Allerdings muss ich zugeben – obwohl ich das nie gedacht hätte – dass es doch irgendwie anders war, als als ich meinen alten PC (Macianern sagen ja oft liebevoll Dose dazu) ausgepackt habe. Vielleicht lag’s daran, dass ich mir das Teil doch oft im Internet angeschaut habe, und es mein erster, richtig selbstverdienter Computer ist, und sich deshalb doch eine ziemlich große Vorfreude in mir gebildet hat. Aber es war zumindest zum Teil auch die Verpackung, die ihren Dienst dazu beigetragen hatte. Die einzigen Dinge, die schöner verpackt waren, waren das Motorola RAZR V3i, was mir ja leider geklaut wurde, und mein iPod mini.
Nachdem ich etwas Platz auf meinem Schreibtisch geschaffen hatte, schaltete ich es also ein. Begrüßt wird man mit einem netten Introvideo und einem Assistenten, mit dem man erstmal grundlegene Sachen, wie zum Beispiel das Anlegen des ersten Benutzers und die Konfiguration des Internetzugangs hinter sich bringt. Eher ungeduldig bin ich schnell da durchgehastet, wollte ich doch endlich mal Mac OS X ausprobieren, von dem man ja oft hört, dass es so toll laufen, und vieles einfacher sein würde. Mal davon abgesehen, dass es (standardmäßig) schöner aussieht, als Windows.
Dann ging ich erstmal auf Erkundungstour, Mac OS X ist ja doch was ganz anderes als Windows. Nach und nach kamen viele “Oh”s und “Ah”s auf, weil man viele nützliche Sachen findet, und alles mit hübschen Effekten verziert ist. Die besten Beispiele: Dashboard, Exposé und Front Row. Wenn man in Dashboard ein Widget hinzufügt, wird es von einem Welleneffekt begleitet, als wenn man einen Stein ins Wasser geworfen hätte. Auch in Front Row staunt man erstmal, wenn plötzlich der ganze Desktop nach hinten weggleitet. Exposé ist einfach praktisch, weil man schnellen zugriff auf alle Fenster hat. Das alles flüssig, hängen oder ruckeln tut es nur sehr selten. Es kommt jetzt in Worten wahrscheinlich nicht so rüber, vielleicht verdeutlicht es ein Video besser, beispielsweise dieses.
Nachdem man nun erstmal ungefähr in Erfahrung gebracht hat, was Sache ist, muss man sich natürlich daran gewöhnen. Einige Eigenheiten hatte es auch, denn wie schon erwähnt ist ja vieles ja anders. Was zum Beispiel lange gebraucht hat, bis es in meinem Kopf war, ist, dass die meisten Shortcuts auf dem Mac mit der “Apfeltaste” betätigt werden, Und nicht mit STRG/CTRL. Wie oft habe ich STRG+C gedrückt und beim einfügen war auf einmal nichts da :D Aber alles in allem ging das doch recht schnell von statten, inzwischen ist es meist andersrum – hockt man mal an einem PC geht da auf einmal nichts mehr so, wie man zu erst mal will.
Wie man es mir hier sicherlich anhört, bin ich, auch wenn lange nicht alles perfekt ist, begeistert. Meine Erwartungen wurden ganz klar erfüllt. Also ich bin konvertiert – Think Different!