Monolingual verspricht, einige hundert Megabytes Platz auf der Platte zu schaffen, indem es nicht benötigte Sprachen aus den ganzen Programmen, die sich so ansammeln, entfernt. Klingt logisch, schließlich braucht man für gewöhnlich nur ein, zwei, vielleicht drei Sprachen. Für mich zum Beispiel ist mehr als deutsch und englisch unnötig, den ganzen Rest verstehe ich schlicht und ergreifend nicht. Nebenbei kann man noch dazu die PPC-Teile aus Universal Binaries entfernen lassen, was nochmal ordentlich Platz machen soll.
“Komm, probier’s mal aus, schaden kann’s nicht“, hab ich mir gedacht. Kann’ es doch. Zwar hat das Teil wirklich über 500MB von der Platte geputzt, nur scheint sich Rosetta in genau diesen 500MB zu befinden. Und was mache ich jetzt, wenn ich PPC-Programme ausführen will? Genau, blöd aus der Wäsche gucken.
Und nein, es war nicht klar, dass das passiert, im FAQ auf der Seite steht folgendes:
You can use Monolingual to remove non-Intel architectures for your installed applications (even if some of the applications are PowerPC-only; Monolingual is smart enough not to remove PPC forks if those are the only ones in the universal binary).
Fazit: Monolingual = Böse
Raven 28. April 2007, 13:46
Hm, hätte ich das mal früher gelesen. gna Es scheint wohl so zu sein, dass nicht Rosetta selbst, sondern die diversen Frameworks (Drucken, Quicktime etc.) halbiert werden.
Ich war einigermaßen erfolgreich damit, bei geöffneter Konsole zu schauen, wonach es der Anwendung beim Abschmieren gerade gelüstet. Die entsprechenden Dinge lassen sich dann mit Pacifist (Shareware) von den Original-DVDs wiederherstellen. Zumindest die Adobe CS2 läuft so bei mir wieder. puh
Ulti 29. April 2007, 02:22
Man kann diesen Effekt auch vermeiden, indem man einfach nur /Applications/ bereinigen lässt. Dann wird zwar wahrscheinlich nicht ganz so viel Platz freigemacht, wie möglich ist, dafür funktioniert Rosetta aber noch.