Mein neues Notebook, das mir der nette Herr von UPS vor etwas mehr als fünf Wochen gebracht hat, ist doch tatsächlich kein “normaler” PC, sondern ein Mac. Das hat hier inzwischen wohl jeder mitbekommen, aber ich erzähl das gerne rum. Es ist ein Mac! Und jetzt will ich euch mal erzählen, was ich so an Erfahrungen gemacht habe. Aber schön langsam, alles in der richtigen Reihenfolge.
Man hört ja öfters von Macusern, die eine “Auspackzeremonie” feiern, wenn sie einen neuen Mac bekommen, und das Auspacken auf Bildern oder sogar Videos festhalten. Aber keine Angst, so verrückt bin ich nicht, das halte ich für etwas fanatisch. Allerdings muss ich zugeben – obwohl ich das nie gedacht hätte – dass es doch irgendwie anders war, als als ich meinen alten PC (Macianern sagen ja oft liebevoll Dose dazu) ausgepackt habe. Vielleicht lag’s daran, dass ich mir das Teil doch oft im Internet angeschaut habe, und es mein erster, richtig selbstverdienter Computer ist, und sich deshalb doch eine ziemlich große Vorfreude in mir gebildet hat. Aber es war zumindest zum Teil auch die Verpackung, die ihren Dienst dazu beigetragen hatte. Die einzigen Dinge, die schöner verpackt waren, waren das Motorola RAZR V3i, was mir ja leider geklaut wurde, und mein iPod mini.
Nachdem ich etwas Platz auf meinem Schreibtisch geschaffen hatte, schaltete ich es also ein. Begrüßt wird man mit einem netten Introvideo und einem Assistenten, mit dem man erstmal grundlegene Sachen, wie zum Beispiel das Anlegen des ersten Benutzers und die Konfiguration des Internetzugangs hinter sich bringt. Eher ungeduldig bin ich schnell da durchgehastet, wollte ich doch endlich mal Mac OS X ausprobieren, von dem man ja oft hört, dass es so toll laufen, und vieles einfacher sein würde. Mal davon abgesehen, dass es (standardmäßig) schöner aussieht, als Windows.
Dann ging ich erstmal auf Erkundungstour, Mac OS X ist ja doch was ganz anderes als Windows. Nach und nach kamen viele “Oh”s und “Ah”s auf, weil man viele nützliche Sachen findet, und alles mit hübschen Effekten verziert ist. Die besten Beispiele: Dashboard, Exposé und Front Row. Wenn man in Dashboard ein Widget hinzufügt, wird es von einem Welleneffekt begleitet, als wenn man einen Stein ins Wasser geworfen hätte. Auch in Front Row staunt man erstmal, wenn plötzlich der ganze Desktop nach hinten weggleitet. Exposé ist einfach praktisch, weil man schnellen zugriff auf alle Fenster hat. Das alles flüssig, hängen oder ruckeln tut es nur sehr selten. Es kommt jetzt in Worten wahrscheinlich nicht so rüber, vielleicht verdeutlicht es ein Video besser, beispielsweise dieses.
Nachdem man nun erstmal ungefähr in Erfahrung gebracht hat, was Sache ist, muss man sich natürlich daran gewöhnen. Einige Eigenheiten hatte es auch, denn wie schon erwähnt ist ja vieles ja anders. Was zum Beispiel lange gebraucht hat, bis es in meinem Kopf war, ist, dass die meisten Shortcuts auf dem Mac mit der “Apfeltaste” betätigt werden, Und nicht mit STRG/CTRL. Wie oft habe ich STRG+C gedrückt und beim einfügen war auf einmal nichts da :D Aber alles in allem ging das doch recht schnell von statten, inzwischen ist es meist andersrum – hockt man mal an einem PC geht da auf einmal nichts mehr so, wie man zu erst mal will.
Wie man es mir hier sicherlich anhört, bin ich, auch wenn lange nicht alles perfekt ist, begeistert. Meine Erwartungen wurden ganz klar erfüllt. Also ich bin konvertiert – Think Different!
Wavemaster 20. September 2006, 00:11
Wo ist der Schritt 5???
Ulti 20. September 2006, 16:51
Gute Frage. Hab’s geändert
Wavemaster 21. September 2006, 00:57
:D